TREKGame TNB - Manual: Die Rassen
Aus YoT-Manuals
Bei TREKGame - The New Beginning (TG - TNB) sind derzeit neun Rassen anzutreffen. Jede Rasse hat ihre individuellen Vor- und Nachteile, weswegen man sich genau überlegen sollte, welche der Rassen am besten zur bevorzugten Spielweise passt, beziehungsweise auf was genau man seinen Schwerpunkt im Spiel legen will. Die Anzahl der Rassen ist nicht auf neun beschränkt. Finden sich einige Spezialisten, die sich die Arbeit machen und eine neue Rasse ausarbeiten, so wird diese implementiert, wie es bereits mit dem Dominion (Formwandler), Breen und den Trill geschehen ist. Ein wenig Eigeninitiative lohnt sich also durchaus. Auch wenn ihr Ideen zur Erweiterung einer Rasse habt, wie beispielsweise neue Gebäude und Schiffe, so meldet euch. Doch nun zu den Rassen selbst:
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Die Menschen
Die Menschen leben in einer Gesellschaft, die auf den Werten von Freiheit und Gleichheit basiert. Ihre Stärke liegt in der äußerst effektiven Forschung, die ihnen schnellen Zugang zu neuen Technologien ermöglicht. Auch in den Bereichen der industriellen Fertigung, dem Abbau von Rohstoffen und der Versorgung ihrer Planeten mit Energie und allen lebensnotwendigen Gütern zeichnen sich die Menschen aus, auch wenn ihre hochwertigen Erzeugnisse ihren Preis an Aufwand und Ressourcen fordern. Zwar zeigen sie - bedingt durch ihre Moralvorstellungen - leichte Schwächen im Bereich des Geheimdienstes, dafür können sie mit durch starke Schilde geschützten Schiffen aufwarten, die sowohl einzeln als auch in einer Gruppe leistungsfähig sind.
Die Ferengi
Die Gesellschaft der Ferengi basiert auf dem Streben nach Profit, auf dem Streben nach Profit und schließlich auf dem Streben nach Profit. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelten die Ferengi eine einmalig effektive Wirtschaftskraft. Dabei liegt ihre Stärke weder in der industriellen Produktion noch in ihren Förderanlagen, sondern in ihrem Handelsgeschick und der Fähigkeit, alles verhältnismäßig preiswert zu produzieren und profitbringend einzusetzen. Besonders rentabel arbeiten auch ihre Nahrungs- und Energieversorgungsgebäude. Auch mit ihrer Forschung erreichen die Ferengi schnell die nächsten technologischen Neuerungen, die wieder in Profit bringende Technologien umgemünzt werden können. Schnell sind auch ihre Raumschiffe, die allerdings mit Geschwindigkeit das versuchen auszugleichen, was ihnen an Bewaffnung fehlt. Ihr Interesse, oder um es deutlicher zu sagen: ihre Neugier an allen wirtschaftlichen Bewegungen innerhalb der Galaxis resultiert in einem kleinen Talent für Spionage, nicht jedoch für Sabotage - unter letzterem würden sie auch eher einen Handelsboykott verstehen als einen verdeckten Anschlag.
Die Klingonen
Die Klingonen gehören zu den am meisten gefürchteten Kriegern der Galaxis. Ihre Suche nach Ruhm und Ehre in der Schlacht, nach Kampf und Eroberung und der blutweinberauschten Siegesfeier danach, macht sie zu wahren Meistern auf dem Gebiet der Waffen - seien es ihre gestandenen Truppen am Boden oder ihre Schiffe im All, die schnell und schwer bewaffnet zuschlagen. Einige dieser besonders für verheerende Gruppenüberfälle gebauten Kampfschiffe besitzen Tarnvorrichtungen, womit die Klingonen sich aus der Dunkelheit des Alls wie eine aufblitzende Klinge im Dämmerlicht auf ihre Beute stürzen. Ihre kraftstrotzenden Industrieanlagen bewegen Massen von geförderten Rohstoffen, um die ressourcenverschlingende Kriegsmaschinerie am Laufen zu halten, während riesige Jagdgründe die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Dagegen nehmen alle Einrichtungen, die nicht primär dem Kampf dienen, einen hinteren Rang ein. Weder die klingonischen Energieanlagen, noch ihre Wissenschaftler haben es je zu großem Ruhm gebracht. Klingonen betrachten Spionage als einen feigen und unehrenhaften Akt, verteidigen sich jedoch gegen feindliche Agenten und Saboteure.
Die Romulaner
Die Romulaner gelten bei anderen Spezies als ein rätselhaftes Volk. Den Romulanern hingegen geben die anderen Spezies kaum noch Rätsel auf. Denn ihr talentierter und überaus respekteinflößender Geheimdienst, der Tal Shiar, hat noch jedes Rätsel gelöst, jeden Spion enttarnt und jeden Sabotageakt durchgeführt, den man sich vorstellen kann. Romulanische Interessen werden aus einem Schleier der Verborgenheit heraus durchgesetzt; und ebenso wie sie ihre Interessen tarnen, tarnen sie auch ihre Schiffe. Unsichtbar pirschen sich diese in Gruppen an ihr unvorbereitetes Opfer heran und schlagen aus dem Hinterhalt zu. Schnell und ohne Gnade. Man munkelt zwar, dass romulanische Schiffe schwach in der Verteidigung seien, aber welcher Assassine trägt schon eine Rüstung? Berichten zufolge funktioniert die romulanische Gesellschaft auf der Basis herausragender Forschungsleistungen, die jedoch eher in Geheimprojekte investiert werden, als in den Ausbau der nicht sonderlich effektiv arbeitenden Industrie- und Förderanlagen. Die Grundversorgung mit Energie und Nahrungsmitteln ist ausreichend und ressourcensparend geregelt, ebenso der Unterhalt der Flotte.
Die Cardassianer
Die Cardassianer greifen zu jedem Mittel, um die Loyalität ihrer Untertanen zu sichern. Eine staatliche Indoktrination gemischt mit effektiven Kontrollorganen fördert einen unerschütterlichen Glauben in das System und eine Arbeitsatmosphäre, die sich in herausragenden Industrie-, Wirtschafts- und Förderanlagen auszahlt. Diese staatlicherseits stärker geförderten Anlagen arbeiten deutlich effektiver, als die Nahrungs- und Energieanlagen - und auch die Forschung kommt nur langsam voran, da der Verteilungsplan einen stärkeren Einsatz von Mitteln in militärische Angelegenheiten vorsieht. Effizient arbeitet auch der cardassianische Geheimdienst, der Obsidianische Orden, der in informierten Kreisen als ebenso gefährlich wie das Militär gilt und hervorragend ausgerüstet ist um Spionage- und Sabotageakte durchzuführen. Cardassianische Schiffe setzen die Idee der kontrollierten Gemeinschaftsaktionen im Weltraum fort. Einzeln wenig effizient wurden sie für Angriffe in engen Formationen entwickelt.
Die Formwandler
Diese nicht-humanoide Rasse aus dem Gamma-Quadranten ist in der Lage, ihre normale Zustandform als Flüssigkeit zu verlassen und jede Lebensform und jeden Gegenstand zu imitieren. Die auch als Gründer bezeichneten Formwandler sehen sich als legitime Kraft, um die chaotische Welt um sich herum in einen Zustand der Ordnung zu bringen - und sie selbst als Spitze eines hierarchisch gegliederten Systems zu kontrollieren. Diese Aufgabe wird von den von ihnen genetisch geschaffenen Jem'Hadar erledigt, die sowohl furchtlose Kämpfer als auch tüchtige Arbeitskräfte abgeben. Allerdings ist deren Nahrungsversorgung nur durch aufwendigen Ressourceneinsatz sicherzustellen. Ist die Grundversorgung hergestellt, liefern die Jem'Hadar bei deckenden Kosten allerdings erstaunliche Leistungen im Bereich der Industrie, der Energietechnik und des Abbaus von benötigten Ressourcen. Da die Erforschung neuer Technologie der Idee nach von übernommenen Welten erledigt wird, kommt sie nur langsam voran. Sehr förderlich ist die Verwandlungsfähigkeit der Gründer allerdings im geheimdienstlichen Bereich, der ebenso hochrangig ist, wie die Qualität der Schiffe, mit denen die Jem'Hadar den Willen der Formwandler in die Galaxie tragen.
Die Borg
Die Borg sind organische Lebewesen, die sich durch mechanische Implantate und Nanotechnologie künstlich verbessert haben und als einzelne "Drohnen" auftreten, die von einem kollektiven Bewusstsein gesteuert werden und keinerlei individuellen Eigenschaften haben. Ihre gesellschaftliche Evolution besteht darin, andere Spezies mitsamt ihrer Technologie durch den Vorgang der "Assimilierung" ins Borg-Kollektiv aufzunehmen, einem Vorgang, der ganze Völker zu Borg-Drohnen machte. Durch jede Assimilierung profitiert das Kollektiv durch die assimilierten Eigenschaften und das Wissen der ehemaligen Individuen, was vom Kollektiv dazu genutzt wird, um sich selbst zu perfektionieren. Das Borg-Kollektiv ist in der Lage, jegliche zur Assimilierung nötige Technologie aus sich selbst zu erforschen, mit außergewöhnlicher Perfektion industrielle Großleistungen zu erbringen, Nahrungs- und Energieressourcen zu schaffen und notwendige Rohstoffe mit maximaler Effizienz zu fördern. Einzig der Bereich geheimdienstlicher Aktivitäten wird vom Kollektiv als irrelevant angesehen und vernachlässigt. Bei all der Perfektion müssen die Borg jedoch unglaubliche Mengen von Ressourcen aufbringen, um ihre benötigten Anlagen und gewaltigen Schiffe zu konstruieren.
- Achtung!
- Die Rasse 'Borg' ist nicht frei wählbar, sondern unterliegt strengen Kriterien. Wer als Borg-Spieler in Frage kommt wird vom Team beraten und dann dem entsprechenden Spieler zur Wahl gestellt.
Die Breen
Die Breen sind ein isoliert lebendes und abgeschiedenes Volk über welches nahezu nichts bekannt ist. Vermutlich weist ihre Heimatwelt - im Gegensatz zu den meisten anderen Welten auf denen sich vernunftbegabtes Leben entwickelt hat - ein eisiges Klima auf. Sie besitzen weder Blut noch ein anderes Zirkulationssystem, noch ist es Betazoiden und anderen telepathischen Rassen möglich, ihre Gefühle und/oder Gedanken zu lesen. Spione konnten lediglich über das Klima berichten. Weder das Äußere der Breen, welches von einem Schutzanzug und einem Helm bedeckt wird, noch ihre Wirtschaft oder Infrastruktur sind bekannt. Es wird jedoch angenommen, dass es um die Gewinnung von Ressourcen aufgrund der Bedingungen ihres Heimatplaneten eher schlecht bestellt ist. Die Schiffe der Breen weisen vereinzelt Tarntechnologie auf, verfügen über biologische Komponenten und Disruptoren ähnlich denen der Romulaner, was auf einen fortgeschrittenen Forschungsstand schließen lässt. Die Konföderation nimmt an den meisten politischen Differenzen und Konflikten der anderen intergalaktischen "Großmächte" nicht teil, solange keine erheblichen Vorteile für sie zu erwarten sind oder es gilt, Nachteile für ihr Volk zu verhindern. Sollten sie dennoch einschreiten - wie es u. a. im Dominionkrieg der Fall war - zeigen die Breen, dass sie eine kriegerische Rasse sind, welche oft sehr offensiv agiert und auch in aussichtslosen Schlachten bis zum Letzten kämpft, um ihre Entschlossenheit zu beweisen.
Die Trill
Die Trill sind eine Gruppe von Lebewesen, welche in symbiotischer Gemeinschaft leben. Die Wirte sind humanoid und haben vom Hals an abwärts eine Zeichnung aus schwarzen bzw. braunen Flecken. Die Symbionten sind wurmförmige, etwa armdicke, Lebensformen, die ohne ihren Wirt hilflos wären. Was die Symbionten auszeichnet ist die Fähigkeit Erinnerungen ihrer vorherigen Leben und Wirte zu bewahren. Durch die Vereinigung von Wirt und Symbiont entsteht ein neues Individuum und dies wird als eine große Ehre, die nicht jedem widerfährt, angesehen. Wenn ein Wirt stirbt, wird der Symbiont auf einen neuen Wirt übertragen, so stehen dem neuen Wirt die bisherigen Erinnerungen und Erfahrungen des Symbionten zur Verfügung. Eine ihre Stärken liegt in der äußerst effektiven Forschung, die ihnen schnellen Zugang zu neuen Technologien ermöglicht. Auch die Bereiche der industriellen Fertigung, dem Abbau von Rohstoffen und der Versorgung ihrer Planeten mit Energie und allen lebensnotwendigen Gütern sind leistungsstark, auch wenn ihre hochwertigen Erzeugnisse ihren Preis an Aufwand und Ressourcen fordern. Aufgrund ihrer Moralvorstellungen haben Sie leichte Schwächen im Bereich des Geheimdienstes, dafür haben ihre Schiffe, die sowohl einzeln als auch in einer Gruppe leistungsfähig sind, starke Schilde.
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